Wir standen einmal mit fünf Fremden im Windschatten einer Kapelle, während unten Trommeln zu uns heraufwehten. Niemand sprach, alle lächelten. Als das erste Licht die Bergkante küsste, nickten wir uns zu. Später teilten wir Brot, Honig, Namen. Seitdem grüßen wir jeden Sonnenaufgang wie ein gemeinsam gehütetes Geheimnis.
Auf einem Markt erzählte eine Keramikerin von Ton, der nur nach Gewitter zu sprechen beginne. Ihre Schale passte in unsere Hände, als wäre sie längst dagewesen. Wir sparten an Kaffee, kauften sie, ließen uns Pflege zeigen. Zuhause erinnert ihr Rand an Hafenwellen. Schreiben Sie uns, welche Stücke Ihre Küche in eine kleine Galerie verwandeln.
Der Regen kam quer, die Bühne schwankte, und doch begann ein Chor mit einer Melodie, die nach Heimkehr schmeckte. Menschen rückten enger, hielten Planen, reichten Tücher. Als der Wolkenrand aufriss, sangen alle. Erzählen Sie uns von Momenten, in denen Wetter, Stimmen und Fremde plötzlich eine Familie wurden.
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